Mittwoch, 01 April 2020 09:46

Kurz, knackig, keilförmig

geschrieben von Twingo-World
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Exterieur und Interieur

Der von Grund auf neu entwickelte Coupé-Roadster Wind verstärkt die sportliche Facette des Renault Markenbildes. Das eigenständige Design mit seiner markanten Keilform, kurzen Überhängen und bulliger Frontpartie weist auf das fahrdynamische Potenzial des kompakten Zweisitzers hin. Neben dem ausgeprägten Spaßfaktor bietet das Fahrzeugkonzept praktische Vorzüge: Dank der raffinierten Kinematik des elektrisch betätigten Hardtops bietet das neue Renault Modell als einziges Fahrzeug seiner Klasse bei offenem und geschlossenem Dach dasselbe Ladevolumen.

Die kraftvoll modellierte Frontpartie des Renault Wind ist gekennzeichnet von der tief nach unten gezogenen Frontschürze mit großem, dreigeteilten Lufteinlass. Der anthrazitfarbene Einsatz am unteren Rand des Stoßfängers mit einem weiteren schmalen Kühlluftschlitz setzt zusätzliche sportliche Akzente. Weit außen liegende Nebelscheinwerfer betonen die Breite des Fahrzeugkörpers.

Scheinwerfer als Blickfang

Auch die zugespitzten, weit in die Kotflügel ragenden Klarglasschein­werfer sind mit schwarzen Masken und Leucht­einheiten im Stil von Bi-Xenon-Schein­werfern ausge­sprochene Blickfänge. Eine besondere Note erhalten sie durch die Module für das Fern- und Abblendlicht, die von Zylindern in transparentem Blau eingefasst sind. Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Zweisitzers trägt ebenfalls der prominent platzierte Renault Rhombus bei.

Markante Keilform signalisiert Dynamik

Mit 3,828 Meter Länge besitzt der Renault Wind das handliche Format eines Kompaktwagens. Markante Merkmale der Seitenpartie sind der kurze Vorderwagen, die weit vorn platzierte Fahrgastzelle und die ausgeprägte Keilform. Die geradlinig vom oberen Rand der vorderen Kühlluftöffnung bis in die Heckleuchten ansteigende Seitenlinie betont den vorwärtsstrebenden Look zusätzlich. Besondere Akzente setzen außerdem die hohe Schulterlinie, die kurzen Über­hänge und die flach geneigte Wind­schutzscheibe.

Die hinteren Dachsäulen des Renault Wind sind in klassischer Coupé-Manier bis ins Heck verlängert. In die Karosseriesäulen integriert ist der stabile Überrollbügel, der gleichzeitig das senkrecht stehende Heckfenster einrahmt. Bündig mit den Radhäusern schließende 17-Zoll-Niederquerschnittreifen auf Bicolor-Leicht­metallfelgen komplettieren den dynamischen Auftritt.

Prägendes Element der Rückansicht ist der gewölbte Heckspoiler, der zusammen mit den sichelartig geschnittenen Rückleuchten und der oberen Begrenzung des großflächigen Heckstoßfängers ein flaches Oval bildet. Der Heckdiffusor, in den das verchromte Auspuffendrohr integriert ist, bildet eine optische Anleihe aus dem Rennsport.

In zwölf Sekunden zum offenen Zweisitzer

Besonderheit des Renault Wind ist das in nur zwölf Sekunden elektrisch versenkbare Stahldach – doppelt so schnell wie in anderen Fahrzeugen seiner Klasse. Dabei spielen mehrere elektrisch betätigte Bauteile Hand in Hand zusammen. Die Dachabdeckung liegt harmonisch eingefügt auf dem Kofferraumdeckel. Sie ist in Wagenfarbe lackiert und hinten angeschlagen. Zum Öffnen schwingt sie zunächst senkrecht nach oben. Dann klappt das ebenfalls hinten angeschlagene Dachsegment auf einer Achse in Höhe der B-Säule um 180 Grad nach hinten, bis es mit der Oberseite nach unten auf der Heckklappe zu liegen kommt. Schließlich senkt sich die Dachabdeckung wieder in die Ausgangslage nach unten, so dass die sportlich-straffe Linienführung gewahrt bleibt und das Dach rundum geschützt ist wie in einer Muschelschale.

Das Öffnen und Schließen des Stahldachs erfolgt mit einem hohen Maß an Komfort. Fahrer oder Beifahrer müssen das Hardtop lediglich von Hand ent- bzw. verriegeln und den Schalter in der Mittelkonsole betätigen, bis ein akustisches Signal ertönt und der Hinweis „Dach geöffnet“ oder „Griff verriegeln“ im Display angezeigt wird. Der großzügige Abstand zum Windschutz­scheibenrahmen bietet Fahrer und Beifahrer das perfekte Open-Air-Gefühl.

Viel Platz für zwei Personen und ihr Gepäck

Zudem besticht der Renault Wind durch ein ausgezeichnetes Platzangebot im Innenraum: Die Höhe von 1.415 Millimetern und die Breite von 1.698 Millimetern garantieren ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit und Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer. Die Ellbogenfreiheit beträgt 1.400 Millimeter, die Schulterfreiheit 1.320 Millimeter.

Auch das Platzangebot für das Gepäck ist großzügig bemessen: Der Kofferraum des Coupé-Roadsters fasst unabhängig von der Stellung des Dachs 270 Liter nach VDA-Norm. Dies entspricht in etwa der Ladekapazität des Renault Clio und erlaubt Reisen zu zweit ohne Einschränkungen bei Gepäck und Fahrspaß. Die in den Gepäckraum integrierten Rahmenverstärkungen sind so positio­niert, dass sie das Ladevolumen und die Zugänglichkeit des Gepäckabteils nicht begrenzen. Vier Befestigungsösen im Kofferraumboden ermöglichen darüber hinaus das sichere Fixieren von empfindlichem Ladegut.

Innenraum mit sportlicher Optik

Auch im Innenraum verweisen zahlreiche Details auf den dynami­schen Charakter des Renault Wind. Hierzu gehören die Aluminiumpedale, das Vierspeichen-Lenkrad und der Schalthebel­knauf mit Lederbezug. Die Sportsitze mit verstärktem Seitenhalt, integrierten Kopfstützen und Leder-Stoff-Polsterung sind ab Werk höhen- und neigungsverstellbar, so dass Personen jeder Größe und Statur die optimale Sitzposition finden. Zum großen Fahr­vergnügen trägt auch das höhenverstellbare Lenkrad bei.

Zum Sportwagencharakter tragen auch die direkt vor dem Fahrer platzierten Rund­instrumente bei, die von Zylindern in Aluminium-Look eingefasst sind. Über den direkt im Blickfeld des Fahrers liegenden Anzeigen wölbt sich als unverwechselbares Design­element eine halbtransparente Abdeckung.

Auch praktische Aspekte kamen bei der Gestaltung des Innenraums nicht zu kurz, wie die große Auswahl an Staumöglich­keiten beweist. Neben dem geräumigen Handschuhfach gehört hierzu ein Ablagefach mit zwölf Liter Fassungsvermögen hinter den Sitzen. Staufächer in den Türen und eine Ablage im Fahrerbereich an der Unterseite des Instrumententrägers nehmen kleinere Utensilien auf.

Hohes passives Sicherheitsniveau

Der Renault Wind bietet passive Sicherheit ohne Kompromisse. Die Grundlagen hierfür bilden der Renault typische Karosserie­aufbau und die Verwendung hochfester Stähle für kritische Zonen. Während die Fahrgastzelle als steifer Überlebensraum für die Insassen konzipiert ist, sind die Karosseriestrukturen an Front und Heck programmiert verformbar, um bei einem Aufprall die Energie wirkungsvoll zu absorbieren.

Für sicherheitsrelevante Karosseriezonen wie die A-Säulen und die Einfassung der Windschutzscheibe, die hinteren Dachsäulen, den Seitenaufprallschutz in den Türen sowie die Längs- und Querträger kommen hochfeste Stähle zum Einsatz. Bei einem Aufprall nehmen sie dreimal mehr Energie auf als herkömmliche Stähle. Darüber hinaus stellen sie ebenso wie die Rahmen­verstärkungen im Kofferraum die exzellente Torsions­steifigkeit des neuen Renault Wind sicher. Für zusätzliche Sicherheit bei einem Überschlag sorgt der in die hinteren Dachsäulen integrierte feste Überrollbügel.

Zudem sind die Aggregate und mechanischen Baugruppen nach bewährtem Renault Prinzip unter der Motorhaube so angeordnet, dass sie bei einer Kollision nicht in den Innenraum eindringen. Somit bleibt der Überlebensraum für die Insassen intakt. Energie absorbierende Schutzpolster aus speziellem Schaum­stoff, so genannte Paddings, schützen die Beine von Fahrer und Beifahrer.

Moderne Rückhaltesysteme schützen die Insassen

Darüber hinaus verfügt der Renault Wind ab Werk über moderne Rückhaltesysteme. So schützen Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischem Gurtstraffer Fahrer und Beifahrer. Die Gurte sind zusätzlich mit Gurtkraftbegrenzern ausgestattet. Ab einem bestimmten Schwellenwert reduzieren sie die Gurtkräfte, die auf den Oberkörper einwirken, um bis zu 35 Prozent und verringern so das Verlet­zungsrisiko durch den Gurt selbst.

Zudem verfügt der Wind ab Werk über vier Airbags: zwei Adaptiv-Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie zwei Kopf-/Thorax-Seitenairbags in den Vordersitzen. Als Beifahrerairbag kommt ein so genannter 3D-Airbag zum Einsatz. Durch seine tief nach unten gezogene Form und sein 126 Liter großes Volumen optimiert er die Druckverteilung zwischen Kopf und Brustkorb des Beifahrers.

Sportler mit hohem Komfortniveau

Neben ausgeprägter Sportlichkeit bietet der Wind ein hohes Maß an Komfort in den Ausstattungsniveaus Dynamique, Night & Day und Gordini. Bereits der Wind Dynamique hat ab Werk die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fenster­heber mit Impulsschaltung auf der Fahrerseite und elektrisch einstellbare Außenspiegel an Bord.

Zur Serienausstattung zählen darüber hinaus Nebelschein­werfer, Bordcomputer und der Tempopilot mit Geschwindigkeits­begrenzer. Vorteil: Der Fahrer gibt die Höchst­geschwin­digkeit ein, die das Fahrzeug nicht überschreiten soll. Unterhalb dieses Limits kann er beliebig beschleunigen und verzögern. Nähert er sich dem vorab eingestellten Höchsttempo, spürt er einen Widerstand im Gaspedal. Um den Begrenzer zu deaktivieren, genügt es, das Pedal über diesen Widerstand hinaus durchzudrücken.

Luxuriöse Topausstattungen

Das Komfortniveau lässt sich durch die optionale manuelle Klimaanlage weiter steigern. Die Ausstattungen Night & Day und Gordini verfügen serienmäßig über die Klimaautomatik. Ergänzt wird sie durch die automatische Aktivierung der Scheibenwischer­geschwindigkeit (Regensensor) sowie des Abblendlichts bei Dämmerung und im Tunnel (Lichtsensor). Zur Ausstattung Night & Day und Gordini zählen ferner die Leder­polsterung und Sitzheizung (Option für Dynamique) und das MP3-taugliche 2 x 35-Watt-CD-Radio mit Bluetooth®-Freisprecheinrichtung und Funktion „Plug & Music“ mit 3,5-Milli­meter-Klinken- und USB-Anschluss.

Optische Akzente setzen beim Wind Night & Day Designdetails wie das schwarz lackierte Dach und die rote Instrumenten­abdeckung. Kennzeichen des

Kennzeichen des Wind Gordini ist unter anderem die exklusive Metallic-Lackierung in „Gordini-Blau“ mit zwei weißen Racing-Streifen auf Motorhaube und Heck nach Vorbild Look der Sportmodelle des legendären Renningenieurs Amedée Gordini. Darüber hinaus ist der Wind Gordini in den Farben Perlmutt-Schwarz-Metallic und Arktis-Weiß verfügbar, letztere mit anthrazitfarbenen Streifen. Je nach Karosserie­farbe sind Außens­piegel­gehäuse, Hutzen und Einfassungen von Lufteinlässen in Weiß oder Anthrazit gehalten.

Zur Individualisierung des Renault Wind bietet Renault darüber hinaus eine Vielzahl von Dekor-Verkleidungen an, mit denen sich der Coupé-Roadster auch äußerlich personalisieren lässt.

Übersicht der Ausstattungsumfänge (Auszüge)

Dynamique

  • Umfangreiche Sicherheitsausstattung: Renault Program­miertes Rückhaltesystem PRS II, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, ABS mit Bremsassistent, Elektronisches Stabilitätsprogramm mit Antriebs­schlupf­regelung und Untersteuerungskontrolle
  • Elektrische Dachbetätigung mit Öffnung in zwölf Sekunden
  • Nebelscheinwerfer
  • 17-Zoll-Bicolor-Leichtmetallräder
  • Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar, Gehäuse in Schwarz lackiert
  • Heckspoiler
  • Elektrische Servolenkung
  • Elektrische Fensterheber mit Impulsschaltung auf der Fahrerseite
  • Bordcomputer
  • Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Höhenverstellbare Sportsitze mit verstärktem Seitenhalt und Stoff-Leder-Polsterung
  • Lenkrad und Schalthebelknauf in Leder
  • Höhenverstellbares Lenkrad

Night & Day (auf Basis Dynamique)

  • Klimaautomatik
  • Licht- und Regensensor
  • Sitzheizung
  • Lederpolsterung
  • 2 x 35-Watt-CD-Radio mit MP3-Funktion, Bluetooth®-Frei­sprecheinrichtung und Funktion „Plug & Music“ mit 3,5-Milli­meter-Klinken- und USB-Anschluss

Spezifisches Design:

  • Einfassung der Lufteinlässe in Anthrazit
  • Schwarz lackiertes Dach
  • Instrumentenabdeckung in Rot
  • Türschlaufen in Leder

Gordini (auf Basis Dynamique)

  • Klimaautomatik
  • Licht- und Regensensor
  • Sitzheizung
  • Lederpolsterung
  • 2 x 35-Watt-CD-Radio mit MP3-Funktion, Bluetooth®-Frei­sprecheinrichtung und Funktion „Plug & Music“ mit 3,5-Milli­meter-Klinken- und USB-Anschluss
  • Fußmatten

Spezifisches Design:

  • Gordini-Rennstreifen in Weiß oder Anthrazit
  • Außenspiegelgehäuse, Hutzen und Umrandung des Lufteinlässe in Weiß oder Anthrazit
  • Schwarz lackiertes Dach
  • Türschlaufen in Leder

Quelle: Renault Presse-Service, 16.11.2011

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